Kaffeegeschichte

Über die Herkunft und Verbreitung der Kaffeebohne

Urheimat der wirtschaftlich nutzbaren Coffea-Arten sind Ost- und Zentralafrika. Wahrscheinlich ist wild wachsender Kaffee älter als der Mensch. Sprachetymologisch hat Kaffee seinen Ursprung im arabischen „qahwa", was so viel bedeutet wie „Wein, pflanzliches Getränk". Der Stamm dieses Wortes reicht bis weit vor die Bekanntheit des Kaffee-Getränkes zurück.

Die am längsten bekannte wild wachsende Coffea-Art ist Coffea arabica. Sie wird auch am längsten wirtschaftlich genutzt und ist noch immer vorwiegend in ihrem Ursprunggebiet anzutreffen: das äıthiopische Hochland westlich und nordwestlich von Addis Abeba und südlich des Tana-Sees.

Der wild wachsende Coffea canephora wurde erst nach 1860 in Uganda nahe dem Victoria-See entdeckt, also in einer wenig ausgeprägten Höhenlandschaft mit feuchtwarmen Einflüssen, fast am Äquator. Auch in ähnlichen Regionen Westafrikas kommt diese Kaffeeart wild wachsend vor.

Ein entscheidender Schritt war die Verbreitung der Coffea arabica-Pflanzen über das rote Meer, vermutlich im 14. Jahrhundert durch arabische Sklavenjäger von Ostafrika nach Arabien, möglicherweise auch schon im 13. Jahrhundert bei Übergriffen der Abessiner. So früh gelangte jedoch allenfalls der Rohkaffee-Anbau, noch nicht das Rösten und der Genuss nach Arabien.

Nachdem der erste systematische Kaffeeanbau in Terrassengärten Südjemens betrieben wurde, entwickelten die Araber eine Monopolstellung beim Kaffeeanbau, die sie bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts verteidigten. Holländer führten den Anbau dann 1658 auf Ceylon und 1690 auf Java ein. 1710 schickte der Statthalter der Niederlande in Batavia Samen und Pflanzen nach Amsterdam, wo Sie im botanischen Garten gezüchtet wurden. 1714 schenkte die Stadt dem französischen König Ludwig XIV ein selbstgezogenes Kaffeebäumchen.

Dieses verwendete ein Marineoffizier 1720 auf der Insel Martinique als Grundlage einer Pflanzung. Etwa gleichzeitig legten Niederländer Plantagen in Surinam an. 1727 schmuggelten Portugiesen Pflanzen nach Brasilien. 1730 brachten Engländer Kaffeesträucher nach Jamaika, Spanier 1740 auf die Philippinen. El Salvador erreichte die Kaffeepflanze 1850, Guatemala 1875. lm 19./20. Jahrhundert brachten Kolonialpflanzer Kaffee wieder nach Ostafrika.

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